Vielfalt und (Mehrfach-)Diskriminierung

Die für die Umsetzung zuständige Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft hat die Durchführung der Studie an Prof. Dr. Meike Watzlawik (Sigmund Freud Privatuniversität Berlin) und an Dr. Ulrich Klocke (Humboldt Universität Berlin) vergeben. Die genannte Studie zielt darauf ab, pädagogische Fachkräfte zu ihrer Sichtweise auf die aktuelle Situation von Jugendlichen, die verschiedenen Minderheiten angehören (können), zu befragen.

Durch die geplante Fokussierung auf pädagogische Fachkräfte kann die aktuelle Lebenssituation von Jugendlichen noch einmal von einem anderen Blickwinkel als der Selbstauskunft betrachtet werden. Dass dies notwendig ist, hat u.a. die von der Berliner Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales in Auftrag gegebene Studie zu Online-Beratungsangeboten gezeigt. Darin wurde einerseits deutlich, dass sich viele Beratende zu bestimmten Themen nicht ausreichend informiert fühlen und sich mehr Informationen wünschen. Andererseits wird momentan aber auch an vielen Stellen diskutiert, wie viel „Behutsamkeit“ Vielfalt im pädagogischen Alltag braucht, also welche Aspekte wann und wie eingebracht werden sollten. Die Befragungsergebnisse, die die Sicht derer darstellen werden, die tagtäglich mit Jugendlichen arbeiten, sollen wichtige Anhaltspunkte für Aufklärungs- und Antidiskriminierungsarbeit liefern.

Bei Fragen bitte wenden an:

meike.watzlawik@sfu-berlin.de oder

klocke@hu-berlin.de

Projektteam:

Zino Brystowski (SFU Berlin)

Marvin Groh (SFU und HU Berlin)

Dr. Ulrich Klocke (HU Berlin)

Franziska Salden (SFU Berlin)

Prof. Dr. Meike Watzlawik (SFU Berlin)

Jessica Weber (HU Berlin)

In Kooperation mit:

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Im Auftrag der:

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin_Logo