Aktuelles/Veranstaltungen

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu aktuellen und zukünftigen Veranstaltungen an der SFU Berlin:


News


Die SFU Berlin im Radio
MitarbeiterInnen der SFU Berlin waren mit interessanten Gesprächsbeiträgen auf Radio Paradiso zu Gast! Alle Zusammenfassungen der bisherigen Sendungen können Sie hier nachhören.


Vorträge

Die SFU Berlin lädt im Wintersemester 2017/18 wieder zum öffentlichen Dienstagskolloquium ein! Die Termine und Themen lauten wie folgt:

  • 12. 12. 2017 um 19.00: Dr. Maria Schreiber (Wien) I bims. Kommunikation und Identität in Social Media.
  • 16. 1. 2018 um 19.00 : Prof. Dr. Lisa Malich (Lübeck) Eine Naturwissenschaft werden: Zur Geschichte der klinischen Psychologie in der BRD

Der Eintritt ist frei! Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Detaillierte Beschreibungen der Vorträge finden Sie im folgenden:


29. November 2017, 18:00 bis 20:00 Uhr: Active Citizenship for Social Change – The Role of Youth and Community Empowerment in the Process of Developing an Inclusive Europe

 Exclusion of vulnerable citizens, in particular of young people with fewer opportunities, is a growing problem in European countries and globally. The policies of how to manage diversity to support the potential and contribution of people of all backgrounds, specifically young people, will determine the future of Europe. What we already know is that without active engagement and participation of responsible citizens and communities, in particular of young people, as drivers of positive change, democracy cannot flourish and sustainable development cannot be advanced.

How can we respond and how can we combat and counteract exclusion and work towards building inclusive communities and an inclusive Europe? How can we contribute to supporting active engagement and participation of responsible citizens, in particular of young people, to be empowered to contribute to bringing about social change based on respect for human dignity, equality, solidarity and freedom?

In response to these complex questions, the empowerment approach – its origins, present definitions and different levels – will be presented as one promising approach and process to counteract and work towards overcoming exclusion. This will be followed by the presentation of The Youth Empowerment Partnership Programme (YEPP) and the resource agency – YEPP Europe as one example of best practice in Europe that illustrates the role that youth and community empowerment can play.

Angelika Krüger ist Diplom-Pädagogin und seit 1972 im Bereich von Bildungsreformen im vorschulischen, schulischen und außerschulischen Bereich und als Wiss. Mitarbeiterin in der Lehrerbildung an der FU Berlin und in der Forschung in den Bereichen Community Development und Community Education, Youth Empowerment und weiteren Innovationen im Bildungs- und Kulturbereich in Europa und den USA tätig. Sie ist u.a. Direktorin des internationalen Projektes „Youth Empowerment Partnership Programme“ (YEPP) (2001-2011) sowie Mitbegründerin und Beraterin der Folgeeinrichtung YEPP Europe am ICE.


Die Sigmund Freud PrivatUniversität lädt zur Buchpräsentation am 05. Dezember um 20 Uhr von Johann Steinberger herzlich ein: „Borderline-Kommunikation. Eine konversationsanalytische Studie“
Starke Stimmungsschwankungen, Verlustängste und eine gestörte Selbstwahrnehmung machen die Borderline-Störung für Betroffene und ihre Angehörigen zu einer schwierigen Herausforderung. Welche inneren Motive bilden den Nährboden dieser Symptome? Welche Folgen ergeben sich für die zwischenmenschliche Begegnung? Welche Empfindungen rufen Borderline-PatientInnen in ihren InteraktionspartnerInnen hervor?

Ausgehend von der medizinischen Nosologie über die psychodynamisch-psychoanalytische Diagnostik spannt Johann Steinberger einen Bogen zum Kern seines Buches: dem innerpsychischen Erleben der Betroffenen, das er mithilfe von Briefen und Gesprächsprotokollen und mittels der Konversationsanalyse auswertet. Der Fokus seiner qualitativen Datenanalyse liegt dabei auf der innerpsychischen Beteiligung, die zu entsprechenden Reaktionen in der Begegnung führen bzw. diese leiten kann. Durch die Anwendung der Konversationsanalyse auf Borderline-Kommunikation schließt der Autor eine Forschungslücke im Bereich der Projektiven Identifizierung und trägt zu einer Sensibilisierung gegenüber bestimmten Aussagen und Interaktionsmustern der PatientInnen bei.

Johann Steinberger, Mag., ist Psychotherapeut in eigener Praxis, Universitätslektor an der Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien und Mitarbeiter im Wiener Forensisch-Therapeutischen Zentrum. Seine Forschungsschwerpunkte sind Forensik, schwere Perönlichkeitsstörungen, Konversationsanalyse und Ausbildungsforschung.
Der Eintritt ist frei.


12. 12. 2018 um 19 Uhr: Vortrag von Dr. Maria Schreiber (Wien): I bims.
Kommunikation und Identität in Social Media.

Ein Großteil unserer alltäglichen Kommunikation findet mittlerweile durch und in Social Media statt. Zu Beginn der 2000er Jahre war mit dem Internet die Vorstellung eines virtuellen Cyberspace verbunden, in dem man ‚geheime‘ oder auch ‚wahre‘ Identitäten ausleben kann. Mittlerweile sind Offline- und Online-Kommunikation immer mehr voneinander durchdrungen, auch durch mobile, vernetzte Geräte wie das Smartphone. Viele UserInnen sind mehr oder weniger gleichzeitig auf verschiedenen Kanälen präsent: Als seriöse Bewerberin auf Xing, als hipper Kaffeejunkie auf Instagram, als besorgte Enkelin auf WhatsApp oder als witzereißender Kumpel auf Snapchat. Die Art und Weise, wie wir auf Social Media kommunizieren und uns präsentieren, ist eng mit den jeweiligen Apps und Plattformen, deren technischen Strukturen und Interfaces verbunden. Sind wir also viele oder eher die Summe einzelner Teile? Müssen wir Identitäten neu denken oder gehören unsere Persönlichkeiten sowieso schon Marc Zuckerberg?

Maria Schreiber, Mag. studierte Publizistik- und Kommunikationswissenschaft in Wien und Berlin. Von 2013 bis 2017 war sie Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen des interdisziplinären DOC-team-Projekts „Bildpraktiken“ an der Universität Wien und promovierte zu „Digitale Bildpraktiken. Handlungsdimensionen visueller vernetzter Kommunikation“. Forschungsaufenthalte an der Universität Potsdam und der RMIT University Melbourne. Kontakt: maria.schreiber@univie.ac.at // http://bildpraktiken.wordpress.com


16. Januar 2018, 19:00 Uhr: „Assoziationen von Hitler“: Reinigungsarbeiten in der Psychotherapie

Die psychotherapeutische Praxis ist heute eine Domäne der klinischen Psychologie und wird besonders von verhaltenstherapeutische Ansätzen dominiert. Prägend für die sich in den 1970er Jahren formierende klinische Psychologie war das Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München. Denn hier waren ab den 1960er Jahren nicht nur viele Personen tätig, die wenig später zentrale psychologische Lehrstühle besetzen sollten. Sondern von hier aus wurde auch die Verhaltenstherapie im deutschsprachigen Raum verbreitet und institutionalisiert. In meinem Vortrag werde ich mich mit der institutionsgeschichtlichen Dynamik am Max Planck Institut für Psychiatrie in den 1960er und 1970er Jahren beschäftigen, indem ich mich auf einen Konflikt zwischen zwei bedeutsamen Akteuren der Wissenschaften von der Psyche konzentriere: Einerseits Johannes C. Brengelmann (1920–1999), der 1963/64 zum Direktor und Leiter der psychologischen Abteilung berufen wurde und 1986 am Institut die Gesellschaft zur Förderung der Verhaltenstherapie (GVT) gründete; andererseits Paul Matussek (1919-2003), der sich an Psychoanalyse und teilweise an philosophischer Anthropologie und kritischer Theorie orientierte und von 1965 bis 1984 Direktor der Forschungsstelle für Psychopathologie und Psychotherapie war, die am Münchner Institut angesiedelt und zugleich ausgegliedert war. Beim Nachzeichnen institutioneller Grenzziehungen werde ich betonen, dass die Hauptkonflikte zwischen beiden Parteien auf zwei Ebenen stattfanden: Erstens in expliziten Bezug auf den Zugriff auf das Psychische: Gerade die Entgegensetzung zwischen den selbsterklärten naturwissenschaftlichen Methoden der Verhaltenstherapie auf der einen Seite und der psychoanalytischen Theoriepraxis auf der anderen Seite erwies sich als Konfliktlinie. Die zweite, implizitere Ebene stellte der Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit dar, die von Ambivalenzen geprägt war. Während am Institut durchaus einige personelle wie konzeptuelle Kontinuitäten bestanden, beschäftigte sich Matussek zunehmend (und durchaus assoziativ) mit den Effekten der Konzentrationslagerhaft oder der Psyche Hitlers. Diese zunehmenden Ausschlussbewegungen werde ich im Sinne einer Latourschen Reinigungsarbeit behandeln, die die sich dort herausbildende Verhaltenstherapie zunächst vom vermeintlich theoretisch wie ideologischen Ballast zu reinigen schien.

Lisa Malich hat Psychologie an der Freien Universität Berlin und an der Indiana University in Bloomington studiert und befindet sich seit 2011 in der Ausbildung zur tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapeutin. Von 2009 bis 2011 war sie Stipendiatin des Graduiertenkollegs ‚Geschlecht als Wissenskategorie’ an der Humboldt-Universität zu Berlin. Von 2012 bis 2015 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizingeschichte der Charité Berlin. In ihrer 2015 abgeschlossenen Dissertation beschäftigte sie sich mit Konzeptionen von Emotionalität in der Schwangerschaft. Seit 2016 ist sie Juniorprofessorin für die Wissensgeschichte der Psychologie und Psychotherapie an der Universität zu Lübeck. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Geschlechterstudien, Reproduktion, Psychologiegeschichte sowie Wissens- und Wissenschaftsforschung.


Am Mittwoch, den 17. Januar 2018 um 18:30 Uhr wird Dr. Sylvester Walch einen Vortrag mit dem Titel Holotropes Atmen – eine Integration von Psychotherapie und Spiritualität. Heilung und Öffnung durch veränderte Bewusstseinszustände an der Sigmund Freud PrivatUniversität Berlin halten.

Das holotrope Atmen ist eine Methode der Transpersonalen Psychologie und Psychotherapie, die das außergewöhnliche Potenzial erweiterter Bewusstseinszustände aktiviert. Mittels beschleunigter Atmung, evokativer Musik und prozessorientierter Körperarbeit wird ein Prozess intensiver Selbsterforschung in Gang gesetzt, der zu nachhaltigen therapeutischen Effekten führt. Demgemäß werden im Praktizierenden Selbstheilungskräfte mobilisiert, einengende Lebensmuster aufgelöst und brachliegende Fähigkeiten wachgerufen. Lebensgeschichtliche Themen einschließlich vorgeburtlicher Erfahrungen und transpersonaler Einflussfaktoren werden in diesen Sitzungen aktualisiert und für spirituelle Einsichten fruchtbar gemacht. Die heilswirksame Integration seelischer und spiritueller Prozesse stärkt das Vertrauen in die innere Weisheit und befähigt dazu, den Herausforderungen des Lebens offener, mutiger und gelassener zu begegnen.

Legende:
Sylvester Walch, Dr.phil., geb. 1950, ist Ausbilder für Psychotherapie. Seit mehr als 25 Jahren verbindet er in seiner Arbeit Psychotherapie und Spiritualität. Er ist Gesamtleiter der Curricula für Transpersonale Psychologie, Holotropes Atmen und körperorientierte Verfahren. Er leitete über viele Jahre eine stationäre psychotherapeutische Einrichtung und hat Lehraufträge an verschiedenen Universitäten. Er verfasste zahlreiche Artikel und mehrere Bücher: „Subjekt und Realität“, „Dimensionen der menschlichen Seele“, „Vom Ego zum Selbst“ und „Die ganze Fülle deines Lebens“. Sylvester Walch verfügt über eine langjährige Meditationspraxis und entwickelte einen ganzheitlichen Weg, in dem seelische Heilung und geistige Praxis integriert werden.

Adresse:
Dr. Sylvester Walch,
Bachstr. 3
D-87561 Oberstdorf
Mail: sylvester@walchnet.de
Page: http://www.walchnet.de


Sigmund Freud PrivatUniversität
Campus Tempelhof
Columbiadamm 10, Turm 9
12101 Berlin

Der Eintritt ist für alle Vorträge frei!
Anmeldungen erbeten unter: office(at)sfu-berlin.de


Nächste Informationsveranstaltungen zum Studium an der SFU Berlin

12. Dezember 2017 von 17:30 – 18:30 Uhr Info-Abend am Campus Tempelhof

Für das offene SFU-Infogespräch ist keine Anmeldung erforderlich. Kommen Sie einfach vorbei, lernen Sie uns persönlich kennen und informieren Sie sich unverbindlich über unser Studienangebot! Nächste folgenden Termine: 09.01.2018, 20.03.2018.

 

Tag der offenen Tür an der SFU Berlin

Herzlich willkommen!
Der nächste Tag der offenen Tür der Sigmund Freud PrivatUniversität Berlin findet am Freitag, den 09.02.2018 statt.
Zwischen 14.00 Uhr und 18.00 Uhr haben die Besucher die Möglichkeit, sich umfassend über die verschiedenen Studiengänge an der SFU Berlin zu informieren. In dieser Zeit können Kurzvorträge und Probevorlesungen aus fast allen Fächern mit einem vielfältigen Informationsangebot rund ums Studium besucht werden. Außerdem kann mit Professoren und Dozenten hautnah über das Studium, mögliche Schwerpunkte und spätere Berufsaussichten gesprochen werden! Auch haben Sie die Möglichkeit, sich mit anderen Studierenden auszutauschen. Zudem können Sie sich in einem erweiterten Schwerpunktbereich zum Thema Studienfinanzierung auch über dieses Thema intensiv informieren.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Nutzen Sie die Möglichkeit neue ausgesuchte Fotografien von Gerd Liebig zu entdecken! Wir laden Sie ganz herzlich zu unserer derzeitigen Ausstellung an den Campus Tempelhof ein.

Der Flughafen Berlin Tempelhof -THF- nahm den Linienverkehr 1923 auf und wurde nach 85 Jahren im Oktober 2008 geschlossen. Einst geplant und errichtet (1936 – 1941) als das größte Flugkreuz und Gebäude Europas, war der neoklassizistische Bau lange Zeit für die Berliner das Tor zur Welt und der Korridor zur Freiheit. Nach dem Ende des 2. Weltkriegs und der Niederlage Deutschlands 1945 wurde Berlin in vier alliierte Sektoren geteilt und jeder Alliierte hatte Anspruch auf einen Flughafen, die USA beschlagnahmten Tempelhof.
Von Juni 1948 bis Mai 1949 sperrte die sowjetische Besatzungszone alle Straßen-, Eisenbahn- und Wasserverbindungen nach West-Berlin und die westlichen Alliierten versorgten von nun an während dieser Blockade über den Flughafen Tempelhof die mehr als 2 Millionen Einwohner der geteilten Stadt.

Seit über 25 Jahren fotografiert Gerd Liebig, ausgebildeter Werbegestalter und Pädagoge
und belegt heute an der SFU am Campus Berlin-Tempelhof das Fach Kunsttherapie im 2.Semester.

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